USA: Weniger Velo-Unfälle – dank Kindern!

Die New York Times vermeldet in ihrem Gesundheits-Blog „Ask Well“ folgendes (das Titelbild stammt auch von der NYT):

UnbenanntIn den USA gingen die Unfälle mit Todesfolgen für einen beteiligten Velofahrer zwischen 1975 und 2001 also weniger stark zurück als in Deutschland oder den Niederlanden – das war aufgrund vieler spezieller Umstände zu erwarten. Aber dass die Zahl überhaupt sank, ist offenbar dem Umstand zu verdanken, dass weniger Kinder auf dem Fahrrad unterwegs sind. Was für eine Art von Unfallprävention?

So arg ist es bei uns in Mitteleuropa zum Glück ja nicht. Aber vielleicht spielt dieser Effekt doch auch bei uns. Auch bei uns gehen die Opferzahlen unter den Velofahrern leicht zurück, während die Velonutzung unter Kindern und Jugendlichen massiv sinkt. Es gibt also nur einen Weg: Mehr Kinder aufs Velo bringen, ohne dass die Opferzahlen ansteigen. Wie soll das gehen? Wir schlagen einen klassischen Dreipunkte-Plan vor:

  1. Eltern machen ihren Kindern Mut, das Velo im Alltagsverkehr zu benutzen (vgl. Post von letzthin).
  2. Die Erwachsenen gehen mit gutem Beispiel voran und benutzen das Velo im Alltag, wo immer es geht – mehr Velofahrer auf den Strassen erhöhen die Sicherheit für die Velofahrer (safety in numbers, würden die Amerikaner sagen, wenn sie sich mit dem Thema auseinandersetzen würden).
  3. In der Ausbildung der Autofahrer wird die Perspektive des Velofahrers möglichst direkt vermittelt, beispielsweise durch eine obligatorische Stunde auf dem Velo im Stadtverkehr.

Hoffe, gedient zu haben!

Advertisements

Willst du einen Kommentar hinterlassen?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s